13
Apr

Schöne und gesunde Zähne – Teil 2

   Posted by: Adrian   in Eindruck

Lang ist es her, als ich davon erzählte, dass ich doch irgendwie noch einmal einen Versuch starten möchte, meine Zähne gerade rücken zu lassen. Ich stand damals vor der schweren Entscheidung wie, mit welchen Mitteln und zu welchem Preis. Hier nachzulesen…
Die Entscheidung fiel damals dann auf Invisalign und nun, nach ziemlich genau 10 Monaten, kann ich sagen: jaaaa es hat sich was getan und nicht zu wenig.


Mittlerweile trage ich Schiene Nr. 56 von insgesamt 81 und ich wechsel sie alle fünf Tage. Die Zähne haben sich sehr schnell an die Bewegung gewöhnt und sie passen sich problemlos der neuen Schiene an. Ich hätte selbst nicht gedacht, dass es doch so gut und schnell geht, zumal anfangs angesagt war, die Schienen alle 10 Tage zu wechseln und nicht wie jetzt alle 5 Tage. Am ersten Tag drückt es immer stark, aber nach den ersten acht Stunden ist es schon wieder gut. Ich habe mir daher angewöhnt, die neuen Schienen abends anzuziehen, damit sich die Zähne nachts daran gewöhnen können. Tagsüber würde ich die Schienen zu oft fürs Essen ausziehen und das würde das Ganze erschweren.

Doch das Ganze hat nicht nur positive Seiten.
Zunächst einmal habe ich im Winter die unangenehme Erfahrung gemacht, dass sich eine Krone gelöst hatte. Nun man muss dazu sagen, dass die Krone schon 10 Jahre alt war. Weiterhin hat sich nicht die eigentliche Krone gelöst, sondern nur die Keramikabdeckung, also das schöne “Gesicht” von der eigentlichen Krone. Ob die Schienen und ihre Zahnbewegung mit zur Lockerung der Keramikabdeckung beigetragen haben, kann ich nicht beurteilen. Fakt war dann schließlich, dass diese sich beim Kauen eines weichen Käsebrotes gelöst hatte. Das hatte dann zur Folge, dass die Krone neu gemacht werden musste. Dieses Mal hab ich mir die Keramikabdeckung jedoch gespart, da der betroffene Backenzahn eh nicht wirklich sichtbar ist.
Des Weiteren hatte ich vor vier Wochen ohne speziellen Grund auf einmal mit starken Dauerkopfschmerzen (Tag und Nacht) sowie zufällig auftretenden Schwindel zu kämpfen. Nachdem ich fünf Ärzte (HNO, Augenarzt, Orthopäde, …) abgeklappert hatte und mir jeder erzählt hatte, dass alles in Ordnung ist, wusste ich nicht mehr weiter. Die Vermutung lag nahe, dass es mit meinem Rücken und verspannten Nackenbereich zu tun hatte, also fing ich mit einer Physiotherapie an. Dabei kam heraus, dass ich doch mal den Kieferorthopäden fragen sollte, da sowas auch vom Kiefer kommen kann. Das tat ich und siehe da, da lag der Hund begraben. Aufgrund meiner ständigen Änderung des Bisses, neige ich dazu, besonders nachts, sehr stark und dauerhaft die Zähne zusammenzubeissen. Diese Verkrampfung mag mein Kiefer und die darin verlaufenden Nerven und Blutgefäße nicht wirklich und signalisiert mir das mit Kopfschmerzen und Schwindel. Nun trage ich übergangsweise ein Beisskissen nachts, so dass der Kiefer nicht mehr so angestrengt wird und ich mir dieses Verkrampfen wieder abgewöhne. Seitdem ich dieses Beisskissen trage, sind diese Kopfschmerzen Geschichte und der Schwindel wird auch immer seltener bzw. taucht mittlerweile nur noch 1x täglich auf statt vorher jede 10 Minuten.

Es geht also weiter und Anfang August bin ich mit den Schienen durch. Anschließend steht eine Operation an, in der mein Oberkiefer nach vorn gebracht werden soll, damit ich endgültig richtig zusammenbeissen kann und nicht wie bisher falsch. Diese Woche habe ich einen Beratungstermin beim Kieferchirurgen… mal sehen was mich erwartet.

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This entry was posted on Dienstag, April 13th, 2010 at 12:14 and is filed under Eindruck. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.

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