Einige der Weltbesten Eiskunstläufer waren vergangenen Donnerstag in Krefeld zu bestaunen. Neben dem erfolgreichen deutschen Paar Aljona Savchenko und Robin Szolkowy gaben sich auch Evgeny Plushenko (Olympia Gold 2006, Silber 2010) und Stéphane Lambiel (Olympia Silber 2006) die Ehre.
Plushenko zeigte sich diesmal nicht als Sprungwunder, aber er hat ja im Moment wohl Knieprobleme. Dafür glänzte Lambiel umso mehr mit seinen ästhetischen Programmen, kunstvollen Pirouetten und feurigen Schrittpassagen. Feuer zeigte auch der Franzose Florent Amodio, ein talentierter Newcomer, der diese Saison sogar Brian Joubert bei den nationalen Meisterschaften schlug und hier sein Programm Michael Jackson widmete. Ein weiteres Highlight waren für mich vor allem Albena Denkova und Maxim Staviski, die nach ihrem zweiten WM-Titel 2007 nicht mehr aktiv im Amateursport zu sehen sind. Staviski sieht man immerhin ab und zu auf der Trainerbank, sofern ein bekannter Sportsender sich bequemt, die Eiskunstlauf-Wettbewerbe auszustrahlen. Ihre Programme sind immer sehr originell. Im Moment scheint es “in” zu sein, ein Tuch in die Choreografie miteinzubauen, wie es auch Isabelle Delobel und Olivier Schoenfelder taten, die Weltmeister von 2008. Sehr schön waren auch die Programme von Tatiana Volosozhar und Stanislav Morozov, die ganz lässig in Jeans auftraten.

(Nicht nur) für die männlichen Zuschauer versprühten die Krefelderin Katharina Gierok, die Schweizer Meisterin Sarah Meier und die Französin Surya Bonaly mit ihrem einzigartigen Salto ihren Charme.
Zum Schluss konnte man an der Bande den Läufern ganz nah sein, als sie zur Verabschiedung eine Schlussrunde drehten. Ein paar Eindrücke könnt ihr auf den Videos sehen. Die besten Fotos gibt es demnächst auf www.figureskating-photos.de.
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